Internat-Morgenberg.de


Im Schloss Gebesee, das einst Karl der Große als "Karolingischen Königshof" nutzte, wurde im
April 1923 erstmals ein Internat gegründet und das alte Gemäuer wieder mit Leben gefüllt.
Die Lehrerin Jutta Lietz, Witwe des bekannten Reformpädagogen und Gründers der Deutschen
Landerziehungsheime, Hermann Lietz, übernahm in den ersten Jahren Schul- und Heimleitung.
Auch zu DDR-Zeiten lebten, lernten und arbeiteten hier Jugendliche, um einen Schul- und nun
auch einen Berufsabschluss zu bekommen. Ab 1993 übernahm wieder die Lietz-Stiftung den
Betrieb, um jungen Menschen weiterhin Heimat und einen Ort zum Lernen zu bieten.

Im April 1998 erfuhr das Internat auf Schloss Gebesee eine Neugründung. In Kooperation mit den
staatl. allgemeinbildenden Schulen am Ort und der schlosseigenen privaten staatl. genehmigten
Berufsschule begann ein nahezu neues Bildungs- und Erziehungsangebot in Deutschland.
Ab 2001 bündelte Geschäftsführer Helmut Jordan alle Aktivitäten in einer Trägergesellschaft, aus
der am 1. Januar 2007 das Internat in eine gemeinnützige Tochtergesellschaft überführt wurde.
Bedingt durch steigende Anforderungen und Probleme mit der alten Bausubstanz fiel 2012 die
Entscheidung, das geschichtsträchtige Gelände zu verlassen und die Internatstradition auf dem
neu entstandenen Campus Morgenberg in der Nachbargemeinde Walschleben weiterzuführen.